Ferdinand von Plettenberg lebt als freischaffender Künstler in Wien. Er begann seine Karriere mit einem Meisterkurs für Oratorium bei KS. Peter Schreier. Sein Bühnendebüt führte ihn 1988 ans Landestheater Coburg als Don Ottavio.

Es folgten Engagements an die Staatsopern Budapest und Prag, das Theater Des Westens Berlin und die Neue Oper Wien, wo er regelmäßig mit Opern- und Operetten- und Musicalrollen zu sehen war. 1993 gewann er den Ersten Preis beim Internationalen Mozart- Gesangs- Wettbewerb der Staatsoper Budapest.

Gleichzeitig entfaltete sich eine rege Konzerttätigkeit, die von Plettenberg zunächst nach Japan führte. Aber auch Konzertsäle wie der Wiener Musikverein, das Konzerthaus Wien, die Haydnfestspiele Eisenstadt standen auf dem Programm.

1999 brachte er in Schloss Kromsdorf bei Weimar einen eigens für ihn von dem Komponisten Eugene Hartzell komponierten Liederzyklus mit dem Titel „An das Licht“ nach Gedichten des Malers und Dichters Wolfgang Klähn zur Uraufführung.

Seit 2002 studiert Ferdinand von Plettenberg mit dem italienischen Tenor Maestro Antonio Carangelo (Treviso).

Weitere Engagements führten ihn ans Stadttheater Klagenfurt, die Landestheater Dessau, Neustrelitz, Flensburg, Salzburg, das Stadttheater Baden und schließlich an die Volksoper Wien, wo er 2003 als Frederic in den „Piraten von Pensance“ (Gilbert&Sullivan) debütierte.

Im Sommer desselben Jahres folgte sein Debüt als Don Carlos in einer konzertanten Aufführung der gleichnamigen Oper von Verdi anlässlich der Übernahme der EU- Präsidentschaft Italiens im Stiftshof des Stifts Klosterneuburg.

Von 2004 bis 2007 arbeitete von Plettenberg mit dem Dirigenten Herbert Prikopa und der K&K Philharmonie, die ihm umjubelte Konzertauftritte in Konzertsälen wie er Alten Oper Frankfurt, dem Konzerthaus Berlin, dem Gewandhaus Leipzig, dem Herkulessaal München u.v.a. bescherte.

In der Saison 07/08 sang von Plettenberg unter anderem den Dr. Cajus im „Falstaff“ in Luzern.

Im Sommer 2009 wird von Plettenberg bei den Tiroler Festspielen Erl (Dir. u. Regie Gustav Kuhn) als Cover für die Rollen des Florestan in „Fidelio“ und des Stolzing in „Die Meistersinger von Nürnberg“ engagiert sein.

Ferdinand von Plettenberg verfügt über ein umfangreiches Konzertrepertoire welches sich von Bach über Mozart, die Brüder Haydn, Schubert, Schumann, Bruckner, Verdi bis Kurt Weill erstreckt. Er hat alle gängigen Tenorrollen des Mozartrepertoires gesungen und hat sein Repertoire in enger Zusammenarbeit mit seinem Lehrer inzwischen um die Rollen des Don José (Carmen), des Cavaradossi (Tosca), des Florestan (Fidelio) und des Lohengrin, Eric und des Stolzing (Wagner) erweitert.